Opferfest 2026 – Ein Morgen voller Freude, Glauben und Gemeinschaft

Schon in den frühen Morgenstunden herrschte rund um den Gebetsplatz eine ganz besondere Atmosphäre. Familien, Männer, Frauen und Kinder bewegten sich in ihren schönsten Kleidern voller Vorfreude in Richtung des Festgebets. Überall waren herzliche Begrüßungen, lächelnde Gesichter und freudige Stimmen zu sehen und zu hören. Viele hatten sich lange auf diesen besonderen Tag vorbereitet, um ihn gemeinsam mit der Gemeinschaft zu erleben.

Bereits vor der Ankunft der Besucherinnen und Besucher waren Ordner vor Ort und sorgten für einen geregelten Ablauf. Schon aus der Ferne waren zahlreiche Jugendliche in ihren gelben, grünen und blauen Kitteln zu erkennen, gleichmäßig verteilt und auf Position. Jeder kannte seine Aufgabe. Mit großem Engagement unterstützten sie die Ankommenden, halfen bei der Orientierung und sorgten dafür, dass alles ruhig und geordnet ablaufen konnte. Ihr unermüdlicher Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie sehr sich die junge Generation in die Gemeinschaft einbringt.

Schon beim Ankommen der Menschen wurde deutlich, wie gut der Ablauf vorbereitet war: Rasch füllte sich der gesamte Platz mit Menschen unterschiedlicher Generationen. Familien fanden zusammen, Freunde begrüßten sich herzlich, und Kinder sprangen voller Freude zwischen ihnen umher. Die weit über tausend Besucherinnen und Besucher breiteten dann ihre Gebetsteppiche aus und nahmen in Ruhe Platz. Trotz der großen Menschenmenge blieb die Atmosphäre ruhig, respektvoll und geprägt von gegenseitiger Rücksichtnahme.

Aus den Lautsprechern erklangen die Takbirāt:
„Allahu Akbar, Allahu Akbar, Allahu Akbar, lā ilāha illa-llāh. Allahu Akbar, Allahu Akbar wa lillāhi l-hamd.“

Diese Worte erfüllten den gesamten Platz und verliehen dem Morgen eine besondere spirituelle Stimmung. Viele Menschen sprachen die Takbirāt laut mit, andere saßen still und genossen die bewegende Atmosphäre dieses gesegneten Tages.

Anschließend begann der Imam mit dem Festgebet. Tausende Menschen standen Schulter an Schulter, Reihen wurden gerade ausgerichtet und alle bewegten sich in Einheit im Gebet. Dieser Moment machte die Stärke und Verbundenheit der Gemeinschaft auf besondere Weise sichtbar.

Nach dem Gebet folgte die Predigt zum Opferfest, in der an die besondere Bedeutung von يوم النحر – dem Tag des Opferns – erinnert wurde. Im Mittelpunkt stehen Dankbarkeit gegenüber Allah, die Bereitschaft zum Geben sowie die Verantwortung füreinander als Gemeinschaft.

Dabei wurde hervorgehoben, dass das Opferfest weit mehr ist als eine Tradition: Es ist ein Zeichen von Glauben, Barmherzigkeit und Zusammenhalt. Gerade in einer Zeit voller Hektik und Distanz erinnert uns dieser Tag daran, Nähe, Respekt und gegenseitige Unterstützung bewusst zu leben. Das Beispiel des Propheten Ibrahim (ʿalayhi s-salām) erinnert uns daran, Vertrauen in Allah zu haben und auch in schwierigen Zeiten Geduld zu bewahren.

Nach der Predigt war die Freude auf dem gesamten Platz deutlich spürbar. Menschen umarmten sich herzlich, beglückwünschten sich gegenseitig zum Fest und tauschten gute Wünsche aus. Überall sah man lächelnde Gesichter, fröhliche Gespräche und bewegende Begegnungen. Viele Familien machten Erinnerungsfotos, Kinder spielten gemeinsam und zahlreiche Besucherinnen und Besucher verweilten noch vor Ort, um die besondere Atmosphäre dieses Morgens gemeinsam zu genießen.

Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen von IKEA, die uns großzügig den Parkplatz zur Verfügung gestellt und damit die Durchführung dieses großen Gemeinschaftsfestes ermöglicht haben. Diese Unterstützung wissen wir sehr zu schätzen.

Ebenso danken wir Herrn Steiner, dem stellvertretenden Leiter des Amts für Migration und Integration (AMI) der Stadt Freiburg, für seine Anwesenheit und seine Wertschätzung gegenüber unserer Gemeinschaft. Sein Besuch war ein schönes Zeichen des respektvollen Austauschs und des guten Miteinanders in unserer Stadt.

Wir danken außerdem unserem gesamten Orga-Team für den unermüdlichen Einsatz, der bereits viele Tage vor dem Festtag begonnen hat. Die Verantwortlichen waren mehrfach vor Ort auf dem Gelände, haben geplant, organisiert, Abläufe abgestimmt und sich intensiv Gedanken gemacht, damit dieser besondere Tag in geordneter und angenehmer Atmosphäre stattfinden konnte.

Ebenso möchten wir Ahmed Albatal unseren besonderen Dank aussprechen. Mit großem Einsatz, Geduld und viel Engagement hat er die Organisation begleitet, zahlreiche Gespräche geführt und die Geschäftsführer von IKEA von diesem Vorhaben überzeugt. Sein Einsatz hinter den Kulissen war für das Gelingen dieses Tages von unschätzbarem Wert.

Darüber hinaus danken wir allen Helferinnen und Helfern, die bereits Tage zuvor mit den Vorbereitungen begonnen und am Festtag selbst beim Aufbau, der Technik, der Organisation, der Reinigung und der Betreuung geholfen haben.

Wir danken außerdem allen Besucherinnen und Besuchern für ihr respektvolles Verhalten und ihre Geduld. Gemeinsam haben wir erlebt, wie schön und stark eine Gemeinschaft sein kann, wenn Menschen mit gegenseitigem Respekt, Hilfsbereitschaft und Freude zusammenkommen.

Wir bitten Allah, dieses Festgebet von uns allen anzunehmen, unsere Gemeinschaft zu stärken und uns weiterhin in Frieden, Barmherzigkeit und Zusammenhalt zu vereinen.

Eid Mubarak!